kabbalah
In den letzten Jahren erfreut sich das alte Wissen der KABBALAH eines noch nie da gewesenen Zuwachses an Interesse und Beliebtheit.
Was ist die Kabbalah und woher hat sie diese Anziehungskraft?
Die Kabbalah versteht sich als WISSENSCHAFT, die zwei Aspekte kombiniert:
die Theoretische Kabbalah, die sich mit Fragen zur Entstehung und den Eigenschaften des Universums, mit der Verteilung und den Fließkanälen der kosmischen Energien sowie mit dem Menschen, sein Dasein auf Erden und Zweck seines Lebens beschäftigt und
die praktische, auch "ekstatische" Kabbalah, die sich mit der NUTZUNG des Wissens der theoretischen Kabbalah und die INTEGRATION dieses Wissen in den Alltag der Menschen befasst.
So bedeutet der Name KABBALAH auf Hebräisch "EMPFANGEN". Was sollen wir Empfangen?
Die Kabbalisten nennen das, was zu empfangen ist, "LICHT". Damit ist die Energie des Schöpfers gemeint, die uns in unserem Alltag unterstützt, Handlungsrichtungen aufzeichnet und Freude und Vergnügen bringt.
die grundprinzipien der kabbalah
Die Grundprinzipien der Kabbalah lassen sich in den folgenden fünf Punkten zusammenfassen:
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Es gibt einen Schöpfer, der uns im Gegensatz zu sich selbst, als egoistische Wesen geschaffen hat. Sein und unser Ziel ist es, einen Prozess durchzumachen, an dessen Ende wir uns mit ihm wieder vereinen.
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Der Schöpfer ist gut. Die Kabbalah nennt ihm "HA-TOW We-HAMEITIW" ("Der gut ist und Gutes tut"). Wir wurden geschaffen um am Ende unseres Weges genau so wie der Schöpfer zu sein.
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Wir sind alle eine Seele, die sich in Millionen von „individuellen Seelen“ zersplittert hat. Unser Ziel ist es, uns wieder als eine Seele zu vereinen.
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Der Weg zur Vereinigung führt über zwei Pfade: der Pfad des Leidens: Durch Leiden erkennen wir das ziel der Schöpfung. Oder: Der Pfad des Lichts – TIKKUN: Durch lernen und arbeiten aus unseren freien Willen erkennen und erreichen wir die Korrektur der Seele.
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Die freie Wille zwischen den beiden Wegen zu wählen. Das bedeutet dass wir selbst die Ursache sind, für alles was uns im Leben begegnet.
kabbalistische Werkzeuge
Um nach den Grundprinzipien zu leben, bedarf es manchmal die
Unterstützung. Einige einfache, aber sehr effektive Werkzeuge
stehen uns zur Verfügung:
Das Hebräische ALPHABET:
Die 22 (bzw. 27) Buchstaben des hebräischen Alphabets betrachtet die Kabbalah als eine Art "DNA der Schöpfung". Mithilfe dieser Buchstaben erschuf der Schöpfer seine Welt und speicherte verschiedene Aspekte ("Frequenzen") seiner Schöpfungskraft in ihnen. Durch die Verbindung mit einzelnen Buchstaben bzw. mit Buchstaben Kombinationen können wir diese Energien in uns aufnehmen und nutzen.
Kabbalistische Texte:
Nach kabbalistischer Sicht, beinhalten einige Bücher mehr als nur Text. Sie werden als Möglichkeit gesehen sich mit bestimmten Frequenzen der Schöpferenergie zu verbinden und werden entsprechend genutz. Dazu zählen:
- Das Alte Testament, insbesondere die 5 Bücher Mose (TORAH -"Die Lehre" genannt)
- Das Buch "SOHAR" ("Glanz"), verfasst durch Rabbi Schim'on Bar Yochai im 2. Jahrhundert
- Das Buch "YETZIRAH" ("Schöpfung") das Abraham zugeschrieben wird
- "TALMUD ESER SEFIROTH" ("Die Lehre von den zehn SEFIROTH")
Sowie viele andere Bücher, die sich mit den Lehren der Kabbalah beschäftigen.
"Namen"
Damit sind keine gewöhnliche Namen gemeint, sondern bestimmte Buchstaben- kombinationen, die zu bestimmten Zwecken genutzt werden können. Beispiele dafür sind
- Das TETRAGRAMMATON ist der Name G'ttes, den die Juden nicht benutzen. In dieser Namen (hierzulande manchmal als YEHOWA oder YAHWEH ausgesprochen) beinhaltet in sich die gesamte Schöpfungsgeschichte und damit auch die gesamte Energie des Schöpfers. Irrtümlicherweise wird behauptet, dass man diesen Namen nicht aussprechen DARF. Fakt ist aber, dass man diesen Name nicht aussprechen KANN. Der Name besteht aus dem Werb SEIN in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig. Versucht man diesen Namen auszusprechen, fällt eine der Zeiten zwangsläufig weg. Lesen wir einen Text, in dem dieser Namen erscheint, sprechen wir ihm ADONAI (mein Herr) aus.
- "SHEM BEN MEM BET" ist eine komprimierte "Energie-Bündle", die in einem Gebet ("ANA BEKOCH" - "Ich bitte um deine Kraft") zusammengefasst ist.
- "Die 72 Namen G'ttes" ist eine Art "Set" von 72 Energiekanälen, die ganz bestimmte Teile der Schöpferenergie transportieren. Zum Beispiel finden wir darin Kanäle ("Namen") für "Bedingungslose Liebe", für "Materieller Wohlstand", "Heilung", "Befreiung von Süchten" und vieles mehr.
Links steht als Beispiel der Name "YUD YUD ZAYIN" (die Buchstaben werden von rechts nach links gelesen oder gescannt). Diese Name verleiht uns die Fähigkeit, die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt zu finden.
Namensanalysen
Nach kabbalistischer Sicht beteiligen sich bei der Namensgebung nicht nur Vater und Mutter, sondern auch das Kind und das G'ttliche. Zweck dieses "Brain Storming" ist es, dem Kind den RICHTIGEN Namen zu geben. So wird die Kombination der für ihn und seinen Weg wichtigen Energien wird zusammengestellt.
Durch eine Analyse der Namen, können Schlüße gezogen werden über die Fähigkeiten und Eigenschaften die eine bestimmten Person sich in seinem Namen "ausgesucht hat".
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